Alte Kultstätte Münster-Berg

von Joh. (Hans) Derix

Dieser Artikel soll Lust machen, die nähere Umgebung Wachendorf´s einmal mit anderen Augen zubetrachten. Um dieses zu ermöglichen, und für sie nachvollziehbar, ist ein kleiner Ausflug in die Geschichte nötig.

Ca. eine Autostunde von Köln entfernt befindet sich das kleine Eifeldörfchen Wachendorf. Hier findet man auf einem Hügelplateau mit der Flurbezeichnung "Münster-Berg" die alte Kultstätte "Münster-Berg" .

Folgt  man den Weg von Wachendorf - ca. 1 km - zum Münsterberg,  folgt man damit einen alten Weg, den schon die Kelten unsere Vorfahren gegangen sind. Von der kleinen Anhöhe aus blickt man auf die Ansiedlungen Wachendorf, Antweiler, Broich, Billig,  und Kreuzweingarten. Blick man in Richtung  Hochkreuz Kreuzweingarten erkennt man am Horizont den  topografisch höchsten Punkt des Hardtberges. Hier befindet sich auch der Mittelpunkt des äußeren Ringwalles. Dies wäre für einen Wachendorfer Vorkelten nicht besonderes, wenn nicht ausgerechnet zu Eisheiligen am 15. des Monats Mai genau die Sonne an dieser Stelle aufgeht. Aber auch der Feldweg vom Münsterberg in Richtung Kalkarer Moor schlägt genau diesen Winkel ein. Gewissermaßen wie eine Seelenachse weist der Weg in Richtung Nord Ost Ost, dem für die Vorzeit so bedeutsamen Kalendertag, dem 1. Mai.

 

Vom Münsterberg aus konnte man am Horizont, ganz bestimmte Sonnenauf- und -untergängen anpeilen, womit wichtige Zeitpunkte im Jahresablauf einer  sesshaften Ackerbaukultur gekennzeichnet werden sollte. Vom Münsterberg (TP 231,8) aus gesehen findet der Sonnenaufgang am 1. Mai und 15. August über dem Hochkreuz von Kreuzweingarten statt. Vom Hochkreuz aus gesehen findet der Sonnenuntergang am 1. Januar und 10. November über  dem (TP 231,8) auf dem Münsterberg statt. Auch in Kreuzweingarten bestimmt die Linie zu der alten Münsterberg-Kultstätte den Sonnenauf- bzw. Untergang an den besonderen Kalendertagen (1. Mai, Martinstag) unserer Vorfahren. Orte Heidnischer Kultstätten sind kalendertechnisch angelegt und blieben in jahrhunderterlanger Tradition erhalten.  Die Horizontberührungspunkte der Sonne gaben das Zeichen für den Beginn einer neuen Jahreszeit und auch für Feste, die bei sesshaften Stämmen Aussaat und Ernte begleiteten und sich in Traditionen bis auf den heutigen Tag erhalten haben.

Unser heutiges Zeitrechnungswesen übernahm die Termine der uns überlieferten Jahreszeitenfeste. Die Wachendorfer Bräuche, insbesondere der 1. Mai  die Kirmes, der Martinstag haben sich bis heute erhalten. Ein Bürger erinnert sich daran, dass in den 50er Jahren in unmittelbarer Nähe am T.P. Münsterberg an einer Sandkaule der "Kirmesknochen" vergraben wurde, ein Zeichen, dass hier einst eine Kultstätte bestand. Etwa 50 m von diesem Punkt entfernt wurde noch in den 1950er Jahren das Martinsfeuer gelegt.

Da der Münsterberg an bedeutsamen astronomische Koordinaten liegt, kommt diesem Ort eine vorrömische Bedeutung zu und lässt den Schluss zu, dass Völkergruppen der Schäfer- und Weidekulturen aus der Megalithzeit von Wachendorf aus das Gebiet Kreuzweingarten besiedelten. Die Ausbreitung der Venngärten, Weingärten- und Obstgärten bis ins Oberdorf Kreuzweingartens rund um das Kalkarer Moor mit Zentrum Antweiler/Wachendorf ist damit annehmbar. Kreuzweingarten wäre als Siedlungsort Wachendorfer Kelten oder Vorkelten anzusehen. Ein zwischen Jungsteinzeit und Römerzeit anzusiedelnder See im Raume Kalkar scheint aufgrund des Erblühens der Römerkultur und anschließendem Matronenzentrums und den jungsteinzeitlichen Zeugnisse bei Kalkar nahezuliegen. Die Feenverehrung um Wachendorf, das Veytal, Aquareich von Nettersheim und Kultort Pesch lassen Rückschlüsse auf die Atlantikkultur rund um die Bretagne und Stonehenge zu. Es begegnen sich megalithische, keltische und römische Einflüsse. Was also Artus in England, könnte das Reich zur See in Wachendorf, die Feenkultur des Veytals sein. Hinweise auf buddhistische und indogermanische Einflüsse einer unbekannten Frühzeitepoche der Menschenheit sind ebenfalls vorhanden.

Wer waren diese Kelten ?

Von den Römer wissen wir recht viel; in der Eifel waren sie auch, " Reste von Wasserleitungen"die einst die Ubierstadt Köln mit gutem Trinkwasser versorgte, dass in vorhandenen Cistzerne unterm Kölner Dom gespeichert wurde, um von dort durch Nebenkanälen verteilt wurde."Römerstraßen" künden nach fasst 2000 Jahren noch davon.

 

Was war eigentlich davor?

Mal kurz überlegen - Kelten, Kelten - hat man doch auch schon mal gehört! Mir fällt da nur "Asterix und Obelix" ein vom Stamm der Gallier waren doch Kelten. Das war´s dann schon. Muss ewig lange her sein, das mit den Kelten. Na ja, die "Zeitzeugen" Asterix und Obelix berichteten davon. (Asterix und seinen Kumpanen sei Dank)

Aber tatsächlich haben die Kelten bei uns in der Eifel mannigfache Zeugnisse ihres Daseins hinterlassen. In der Kakushöhle bei Eiserfey hat die Kölner Anthropologische Gesellschaft in den Jahren 1911-13 eine Unmenge solcher Zeugnisse zutage gefördert.

Wie wär´s mit einer Wanderung auf den Spuren von Asterix und Obelix - oder zumindest seiner Stammesgenossen - in der Gegend von Wachendorf, Antweiler und Kreuzweingarten?
Wie wär´s mit einer Wanderung auf den Spuren von Asterix und Obelix - oder zumindest seiner Stammesgenossen - in der Gegend von Wachendorf, Antweiler und Kreuzweingarten?
Ab den Jahren 300 v.Chr. setzt aufgrund einer zunehmenden Bevölkerungsdichte in den ursprünglichen Keltenterritorien eine vermehrte Wanderbewegung ganzer Abordnungen von Keltenstämmen ein. Ihre Ziele sind neue Siedlungsgebiete, die sie zum Teil erst kriegerisch erobern müssen. Dabei besetzten sie zeitweise Mittel- und Südeuropa von der iberischen Halbinsel (Kelt-Iberier) über Frankreich (Gallier), die britischen Inseln (Wales, Schottland, Irland), das nördliche Alpen- und Voralpenland, zum Teil auch den italienischen Stiefel (Etrusker), und drangen der Donau abwärts (Thraker) bis in die heutige Türkei vor (Galater, aus den gleichnamigen Briefen in der Bibel bekannt). Städtegründungen wie Paris, Turin, Budapest und Ankara gehen auf ihr Konto. In der Eifel hatte sich ein bestimmter Keltenstamm, nämlich der der Eburonen niedergelassen.
Nun wissen wir aus dem "Bello Gallico" sowie diversen Asterix-Abenteuer, dass Cäsar mit den Galliern seine liebe Not hatte. Dies galt auch für die Eburonen. Im Jahr 55/54 v. Chr. überwinterte Cäsar mit 1,5 Legionen in Aduatuca - mitten im Eburonengebiet. Aduatuca ist bis heute übrigens nicht lokalisiert, es wird an unterschiedlichen Orten vermutet, z.B. bei Stolberg, Zülpich, Nettersheim, Weingarten oder Tongeren. Im besagten Aduatuca nun - wo immer es auch liegen mag - vernichteten die Eburonen durch eine List besagte 1,5 cäsarische Legionen. Eine solche Niederlage konnte der römische Imperator natürlich nicht ungesühnt hinnehmen und vernichtete daher in einem brutalen Vergeltungsakt den kompletten aufmüpfigen Eburonenstamm. Nur einige wenige überlebten das Gemetzel und flüchteten in die Wälder, der Stamm als solcher aber existierte nicht mehr. Nach der Unterwerfung durch Caesar dauerte es gerade noch drei Generationen, bis die Römer alle keltischen Siedlungen bis hin zur Donau eingenommen hatten..Wer vor den Eroberern nicht fliehen konnte, wurde in den Folgejahren beinahe "rückstandsfrei" vom römischen Kulturkreis assimiliert. Alleine in der Bretagne (Asterix und seinen Kumpanen sei Dank ;-) ) und auf den britischen Inseln hielt sich das Keltentum noch etwas länger.

Anders als bei Völkern, die der Nachwelt schriftliche Aufzeichnungen hinterlassen haben, sind die Archäologen und Historiker bei den Kelten auf die Deutung der Ausgrabungen und die Überlieferung fremder historischer Quellen angewiesen. Die "Schreibfaulheit" der Kelten hatte einen kultischen Grund und trug möglicherweise auch mit zu ihrem unrühmlichen Untergang bei. Ohne schriftliche Aufzeichnungen und Anweisungen ist schwer eine nachvollziehbare Staatsstruktur zu erhalten.

Damit war ein weites Eifelgebiet nahezu menschenleer geworden. Da die römischen Legionäre jedoch auf die Erträge des Bodens angewiesen war, wurden die römerfreundlichen Ubier, ein Germanenstamm, dort angesiedelt. Die Nachricht alter Schriftsteller besagt, dass die Germanen, die scharenweise den Rhein überschritten und sich mit den Kelten vermischten den größten Teil der Eifel bewohnten. Nach Aussage des Schriftstellers Strabo fanden die flüchteten Eburonen bei den Atrebaten Zuflucht die westlich von den Treverern wohnten. Diese Mischkultur entwickelte eine Mischreligion, zumal die Römer üblicherweise den besiegten Völker nicht nur ihre Religion ließen, sondern deren Gottheiten sogar verehrten,"...waren diese in ihrer Kultheimat doch viel mächtiger, als die Götter im fernen Rom...". Von den Religionsvorstellungen der Kelten und Germanen hingegen ist wenig bekannt, da die Kelten hierüber keine und die Germanen nur spärliche schriftliche Zeugnisse hinterlassen haben. Über die Germanen schrieb Tacitus, dass diese in ihren Frauen etwas wie "heilige Wesen mit Sehergabe; daher beachten sie Ratschläge und richten sich nach ihren Weissagungen". Ausdruck der beschriebenen Mischreligion war die Verehrung der Dreiergöttinnen - der Matronenkult. Auch das Meyer´sche Taschenbuchlexikon gibt einen Hinweis in diese Richtung. Danach hat das Wort "Matrone" neben seiner heutigen Bedeutung noch eine zweite, nämlich...Keltische Göttinnen, die bildlich meist als Dreiheit dargestellt wurden...".Sicher ist, dass die Matronenverehrung kein germanischer oder römischer, sondern ein keltischer, vermutlich sogar vorkeltischer/alteuropäischer Kult war, der seine heiligen Stätten an Quellen (e), Bächen, Seen, Mooren, Bäumen und in Höhlen und auf Höhen hatte.

Unter römischen Einfluss machte auch die Kultur der Eifelbewohner bedeutende Fortschritte. Dies bekunden eindrucksvoll die alten Tempelanlagen, in denen die keltisch-germanische Bevölkerung ihre Familien, Orts- und Stammesgottheiten verehren. Wie die einheimischen Bewohner, so haben die Römer selbst manche Beweise hochentwickelten Kultur hinterlassen. Zu ihnen gehören die Heerstrassen, die auf dem Wege von Trier nach Köln unser Gebiet durchzogen und noch heuteals Römerstrassen bekannt sind. Ein weiteres großartiges Bauwerk der Römer war die unter dem nam,en "Römerkanal" bekannte Wasserleitung, die dazu diente, das Römerlager und die spätere Ubierstadt Köln mit gutem Trinkwasser zu versorgen. Bei Weingarten ist der Kanal streckenweise ausgebrochen und an mehreren Stellen offengelegt. Vierhundert Jahre haben die Römer ihre Herrschaft am Rhein behauptet und dem Andrang der germanischer Stämme standgehalten. Als zu Beginn des 5. Jahrhunderts das Heer zum Schutze Italiens vom Rhein zurückgezogen werden musste, überließen die Römer den inzwischen als Bundesgenossen aufgenommenen Franken die Verteidigung des Rheinlandes. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches i. J. 476 nahmen die Frankenkönige das Land in Besitz und verteidigten es gegen dieAlemannen in einer mörderischen Schlacht d. J. 496. Inzwischen war die Lehre Christi schon durch römische Soldaten und römische Kaufleute bekannt geworden. So war der Boden bereitet, auf das sich die Klöster bilden konnten, die durch das Herrscherhaus der Karolinger die tatkräftigste Unterstützung fanden.

Im Jahre 721 gründete die fränkische Edle Bertrada von Mürlenbach auf ihren Besitzungen im Prümtal ein Kloster mit Mönchen aus Echternach. 752 schenkte König Pipin, der eine Enkelin Bertradas geheiratet hatte, dem Kloster eine der berühmtesten Reliquien seiner Zeit, die Reliquie der Sandalen Christi. Diese hatte er von Papst Zacharias erhalten. Jedes Jahr zur Prümer Kirmes im August wird der Sandalenschrein für die Gläubigen geöffnet. Prüm wurde das Lieblings- und Hauskloster der Karolinger, und die “Salvatorkirche” wurde auf Grund der geschenkten Reichtümer bald als ”Goldene Kirche” bekannt. Bei Ihrer Konsekration im Jahre 799 sollen Kaiser Karl der Grosse und Papst Leo III. Anwesend gewesen sein.
Die Schätze lockten die Normannen an, die Kirche und Kloster in den Jahren 882 und 892 plünderten. Nach dem Wiederaufbau unter Abt Regino erlebte das Kloster Prüm seine Blütezeit, und der Besitz wurde weiter ausgebaut. Zahlreiche Handschriften und Buchmalereien aus der Klosterschreibstube sind heute noch gut erhalten. Sogar ein Kaiser trat im Jahre 855 als Mönch in das Prümer Kloster ein und verlebte dort seine letzten Tage. Das Grab Kaiser Lothars befindet sich heute rechts vor dem Hochaltar der Basilika.

Die Klostervorsteher waren als erste gezwungen, Wege zu finden, um die bis dato zumeist mündlich tradierten Werte über Güter und Einnahmen für ihren gesamten Besitz genau und vor allem vollständig erfassen zu können. Aus diesen Bemühungen gingen die ersten frühmittelalterlichen Urbare in kirchlichen Grundherrschaften hervor. Der Name Urbar kommt aus dem Althochdeutschen und bezeichnete ein zinsbringendes Grundstück. Sein Ursprung liegt in dem Verb uberan, welches mit "hervorbringen" oder "Ertrag bringen" übersetzt wird. Als ein Urbar oder auch Polyptichon bezeichnet man ein Verzeichnis von Grundstücken und Einkünften, die zu einer Grundherrschaft gehören bzw. dieser zustehen.

Am Beispiel des Prümer Urbars, das uns in einer Abschrift aus dem Jahr 1222 und in zwei weiteren Abschriften aus dem 13. bzw. 14. Jh. überliefert ist, lässt sich nach Meinung von Schwab viel über die Vorgehensweise der Mönche bei der Erstellung des Verzeichnisses, das wohl um 893 entstand, ablesen. Denn in der Abschrift von Caesarius von 1222 ist wahrscheinlich noch der gesamte ursprüngliche Text erhalten geblieben, allerdings nicht der originale formale Aufbau. Der Autor geht davon aus, daß systematisch Mönche zu den Höfen gesandt wurden, um vor Ort Informationen über die Dienste und Abgaben für das Herrenland und dessen Erträge, sowie Auskünfte über Mühlen, Brauhäuser und Kirchen, aber auch Angaben über Besitzungen, die momentan nicht besetzt oder Personen, die gerade für bestimmte Zeit befreit waren, jedoch zukünftig wieder Erträge bringen würden, zu sammeln. Diese Informationen stellten sie dann in Einzelurbaren zusammen, welche zum Kloster gebracht, dort geordnet und in bestimmter Form aufgeschrieben wurden. Das Gesamturbar war in mehrere Kapitel unterteilt, wobei einem Abschnitt entweder ein meist größerer Hof, oder eine Gegend mit einzelnen kleineren Höfen zugeordnet wurde. Die Reihenfolge der Kapitel bestimmte man anhand der Nähe der Höfe zum Kloster, also zuerst diejenigen, welche sich im näheren Umfeld befanden. Unter diesen wurden wiederum die größten, wichtigsten, ertragreichsten Höfe als erste aufgeführt.

Am Anfang eines Kapitels stand der Name der betreffenden Ortschaft oder Gegend, gefolgt von einer geographischen Einordnung und einer Aufzählung der Namen Abgabenpflichtiger und der genauen Zuordnung ihrer Abgaben und Dienste. Dazu gehörten u.a. Vieh und Vieherzeugnisse, Ackerbauerzeugnisse, Wein, Forst- und Holzerzeugnisse, aber auch Arbeitsleistungen wie Handarbeiten, Brot backen und Bier brauen, Gartenarbeit, Erntehilfen, Wach- und Hütedienste, Webarbeiten, Pflügarbeiten und Fuhrdienste.

Die genaue Aufzeichnung des gesamten Besitzes mit Namen, geographischer Einordnung und Größe sicherte ihnen, in Verbindung mit den zugehörigen Urkunden, die dem Land verbundenen Rechte über Generationen hinweg. In dieser Eigenschaft fanden Urbare auch ihren Einzug in die weltlichen Villikationen.


Urbare sind also für die heutige Wissenschaft sehr wichtige Quellen. Dass sie nicht zuletzt wegen der nachweislich existierenden Fälschungen dennoch mit Vorsicht betrachtet werden sollten, zeigt ein Zitat des Kopisten des Prümer Urbars Caesarius im letzten Abschnitt der Abschrift selbst: "Es ist festzustellen, daß 329 Jahre verflossen sind seit Abfassung bzw. Anlage des alten Buches bis zu dem Tage seiner Erneuerung im Peterstal, ferner daß in einer so langen Zeit viele Wälder ausgerodet, viele Gehöfte erbaut, Zehnten erweitert worden sind. ... Auch ist zu bemerken, daß die Besitzungen der Prümer Kirche in verschiedenen Provinzen weit und breit zerstreut liegen. Deswegen möchte sich niemand wundern, dass einzelne Besitzungen und Lehen in diesem Buche nicht erwähnt werden. Wer nämlich mit größter Sorgfalt nach ihnen forscht, wird viele Besitzungen bzw. Lehen, die in diesem Buch nicht enthalten sind, finden können."

893 Erste Erwähnung „Wachendorpt“ im Güterverzeichnis der Prümer Abtei, dem „Prümer Urbar“.Antweiler ist ebenfalls im "Prümer Urbar" als "Antwilre" verzeichnet.


Wie wär´s mit einer Wanderung auf den Spuren von Asterix und Obelix - oder zumindest seiner Stammesgenossen - in der Gegend von Wachendorf, Antweiler und Kreuzweingarten?